Zink

Zink

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Art.Nr.: Zink, La Vie


Inhaltsstoffe:
280 mg Bierhefe inaktiv
50 mg Zinkacetat
Enthält: 15 mg Zink (150 % RDA)

Kurzbeschreibung:
Zink ist der metallische Bestandteil von über 200 wichtigen Enzymen. Wichtige Zink- Metallo- Enzyme sind zum Beispiel Carboanhydrase, Superoxid-Dismutasen und Alkohol-Dehydrogenasen. Andere Enzyme wie Oxidoreduktasen und die für die Nucleinsäure- Synthese benötigten Polymerasen werden erst durch Zink aktiviert. Zink ist ein für Menschen, Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen lebensnotwendiges Spurenelement. Verringerte Zink- Aufnahme mit der Nahrung oder Ausschwemmung ruft bei Menschen verschiedenste Beschwerden, bis hin zum Verlust der Geschmacksempfindung (Hypogeusie) und Appetitmangel hervor. Bei Kindern werden meist Störungen des Immunsystems und des Größenwachstums durch eine Zink- Mangelversorgung ausgelöst. Zink spielt auch eine wichtige Rolle in der Wundheilung. Man nimmt an, dass Vitamin A als wesentlicher Faktor der Gewebeheilung nur in Gegenwart ausreichender Mengen des Spurenelements Zink verwertet werden kann. Des weiteren reguliert Zink den Säuren-Basen Haushalt. Vorsicht!! Durch Schwermetallausleitprogramme mit Komplexbildnern kommt es häufig zu Zinkmangelerscheinungen!!!

Auszug aus unserer "Lebenskraft"
Zink

Das Mikroelement Zink spielt eine herausragende Rolle im gesamten Stoffwechselgeschehen und dabei insbesondere in den untereinander verzahnten Funktionen der Immunabwehr.

Die Immunologie weiß heute, dass unter Zink-Mangel:
• die Thymusdrüse schneller schrumpft, als dies im Zuge der Alterung geschieht!
• sich der Aufbau von Lymphozyten im gleichen Zug stetig vermindert.
• die zelluläre Abwehr zunehmend mattgesetzt wird.
• die Killerzellen an Aktivität einbüßen.
• die Antikörperfunktionen der T-Zellen außer Kontrolle geraten.

Die Symptomatik zeigt sich zum Beispiel in krankhaften Veränderungen der Haut, der Nieren- und Leberfunktionen, in einer Verzögerung der Geschlechtsreife und schlussendlich in Zeugungsunfähigkeit.

Die lapidare Aussage: „ …gemischte Kost enthält genügend Zink…“ lässt sich heute nicht mehr hinnehmen. Anhaltender Stress, nicht ausgeheilte Infektionen und chirurgische Eingriffe beeinträchtigen die Zinkverwertung beträchtlich und erhöhen damit den Bedarf an diesem Spurenelement. Zink ist für das Zellwachstum, die Eiweißsynthese und die Verwertung von Vitamin A notwendig. Im Kolostrum, der Vormilch, ist dieses Spurenelement besonders reichlich vorhanden, denn auch Babys brauchen Zink zum gesunden Gedeihen.

Aus den USA stammt der Hinweis, dass speziell Diabetiker und alle Menschen, die täglich Alkohol trinken, darauf achten sollten, ihren Zink-Spiegel hoch zu halten. Auffallende Abweichungen vom durchschnittlichen Zink-Serumspiegel liegen bei der Verengung und Verhärtung der Blutgefäße vor.
Die angestammte Domäne des Zink ist und bleibt aber die Wundheilung. Wissenschaftliche Untersuchungen weisen dringend darauf hin, dass frischoperierte Patienten Zink-Verluste von durchschnittlich 30 mg aufweisen. Doch Achtung – im Einzelfall können diese auf bis zu 660 mg ansteigen! Es ist daher nicht verwunderlich, dass bei vielen Patienten daraufhin chronische Störungen des Heilungsprozesses auftreten.

Bei Leberzirrhose liegen die Kalium- und Magnesiumwerte, aber auch der Zinkspiegel des Blutes auf extrem niedrigem Niveau. Obwohl bei einigen Geschwulstkrankheiten die Zink-Ausscheidung über den Urin um das Fünffache ansteigt, wird die Zink-Versorgung in der Regel völlig außer acht gelassen. Die tägliche Zink-Versorgung sollte nie unter 15 mg betragen. Mit toxischen Reaktionen ist nach bisher vorliegenden Studien erst bei einer Zufuhr von mindestens 275 mg/Tag zu rechnen.

Der menschliche Körper enthält ca. 3 g Zink, die für das Wachstum und die regelgerechte Funktion des Stoffwechsels notwendig sind. Zink ist in allen Organen sowie in den Erythrozyten und Leukozyten enthalten und dort vor allem Bestandteil von Enzymen. Knochen, Haut, Haare, Nägel sowie die Geschlechtsorgane weisen besonders hohe Zinkgehalte auf.

Mehr als 200 zinkhaltige Enzyme sind bereits bekannt. Wichtige Zink- Metalloenzyme sind z.B. spezielle Superoxiddismutasen im Intra- und Extrazellulärraum, die Glutamat-Dehydrogenase (Harnstoffsynthese in der Leber), die Alkohol- Dehydrogenase (Alkohol-abbau in der Leber), die Nierenphosphatasen (Rückresorptionsvorgänge in der Niere), die Carboanhydrase (in den Erythrozyten, verantwortlich für den CO2 Transport), die alkalischen Phosphatasen (sind u. a. für die Knochenneubildung verantwortlich), um nur einige Enzyme zu nennen. Zink wirkt als Stabilisator biologischer Membranen, und ist als Bestandteil oder Aktivator DNA-bindender Enzyme an der Synthese von Nucleinsäuren und Proteinen beteiligt.

Aufgrund dieser Rolle in der Proteinbiosynthese und während der Zellteilung kommt diesem Spurenelement eine besondere Rolle beim Wachstum, im Immunsystem (z.B. Lymphozytenprolieferation) und bei der Wundheilung (Gewebeneubildung) zu. Entscheidend für die Wundheilung sowie den Schutz sämtlicher Epithelien ist auch, dass Zink im Vitamin-A-Stoffwechsel eine wesentliche Rolle spielt, denn Vitamin A ist das Epithelschutz-Vitamin schlechthin. Zink wird für die Synthese des zellulären retinolbindenden Proteins (CRBP) in der Leber benötigt (siehe auch Vitamin A) und ist außerdem für die Integrität der Retina mitverantwortlich (zinkhaltige Retinaldehydrogenase). Ferner nimmt Zink an der Bildung der Speicherform von Insulin in den B-Zellen des Pankreas teil.

Dieser Auszug aus der Liste der vielfältigen biochemischen Funktionen soll einen Eindruck darüber vermitteln, was für eine wichtige Rolle Zink in vielen zentralen Stoffwechselprozessen spielt. Gerade Zink gehört aber zu jenen Spurenelementen, an denen es den intensiv bewirtschafteten Böden mangelt, und unsere moderne »Weißmehlernährung« trägt auch dazu bei, dass Zinkmangel in der Bevölkerung weit verbreitet ist. Eiweiß erhöht die Resorption, Ballaststoffe und Phytinsäure (in Pflanzen) vermindern sie.

Ein Zinkmangel kann zu Haarausfall, verzögerter Wundheilung, Verkleinerung der Keimdrüsen und Wachstumsstörungen führen. Die wichtigste Folge einer chronischen Unterversorgung ist jedoch eine geschwächte Immunabwehr. Als diagnostischer Test zur Feststellung eines Zinkmangels bietet sich die Messung des Zinkspiegels im Vollblut an. Die Palette der Mangelsymptome spiegelt die Vielfalt der physiologischen Wirkungen des Zinks im Enzymsystem wider: Wachstumsstörungen mit verzögerter sexueller Reifung, Dermatitis, verzögerte Wundheilung, Erregbarkeit, Muskelzittern, Abmagerung, Nachtblindheit, Muskelschwäche, Haarausfall, herabgesetzte Immunabwehr, weiße Flecken oder Furchen an Fingernägeln. Zudem kommt es zu einer Verminderung der Geschmacksempfindung (Hypogeusie).

Zink übt einen Einfluss auf die zelluläre Abwehr aus, indem es mit Hilfe zinkabhängiger Enzyme in den Phagozytoseprozess der Makrophagen eingreift. Durch die Beteiligung zinkabhängiger Enzyme an Nucleinsäure- und Proteinsynthese spielt Zink auch eine wesentliche Rolle z. B. bei der Lymphozytenproliferation. Zink kann Verlauf und Dauer eines grippalen Infektes um die Hälfte verkürzen. Bei der zusätzlichen Einnahme von Vitamin C wegen möglicher Wechselwirkungen (evtl. Bildung inaktiver Komplexe).

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