Das solltest du über Fitness wissen – Der SPORT ENZINGER Fitnessratgeber

Jeder Mensch ist anders. Daher gibt es keinen allgemein gültigen Ernährungs- oder Trainingsplan. Es ist wichtig auf deine individuellen Bedürfnisse und Anforderungen im Detail einzugehen. Im Team von SPORT ENZINGER arbeiten ausschließlich Spezialisten aus dem Leistungs- und Hobbysport, die dir dabei helfen deinen persönlichen Fitness- und Ernährungsplan zusammenzustellen. Vereinbare doch einfach einen kostenlosen Beratungstermin oder schau einfach in unserem MEGASTORE vorbei. Wir freuen uns auf dich!

Zum Einlesen und Vorbereiten gibt es hier ein paar wichtige Informationen über wichtige Begriffe von uns:

Was sind Aminosäuren?

Aminosäuren sind die Grundlage aller Lebensvorgänge. Aminosäuren sind absolut unentbehrlich für jeden Stoffwechselvorgang in unserem Körper. Die wichtigste Aufgabe der Aminosäuren ist  der Transport und die Speicherung aller Nährstoffe (also Wasser, Fette, Kohlenhydrate, Proteine, Mineralstoffe und Vitamine) in unserem Körper. Alle Proteine (Eiweiß) bestehen aus Aminosäuren. Ein Muskelaufbau ohne Aminosäuren ist daher nicht möglich.

Die sogenannten essentiellen Aminosäuren, kann der Organismus selbst nicht herstellen. Diese Aminosäuren müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Die nicht essenziellen Aminosäuren kann  der Körper selbst produziert.

Kraft- und Ausdauersportler haben in der Regel einen erhöhten Proteinbedarf. Mit einer gezielten Aminosäuren-Zufuhr kann dieser besser abgedeckt werden

 

Was ist Creatin?

Creas (=Creatin) steht für das griechische Wort Fleisch. Creatin ist eine körpereigene, natürliche Substanz, die in Leber, Niere und Bauchspeicheldrüse selbst gebildet wird. Creatin ist verantwortlich um Muskelmasse herzustellen und das Zellvolumen zu steigern.

Die Eigenproduktion des Körpers liegt bei etwa 1 g am Tag. Über die tägliche Nahrung nehmen wir ein weitweiteres Gramm  aus tierischen Lebensmitteln auf. Pflanzliche Lebensmittel enthalten hingegen nur wenig Creatin.

Für sportliche Höchstleistungen benötigt der Körper natürlich mehr Creatin als er selber herstellen bzw. durch Nahrung aufnehmen kann. Hier empfiehlt sich die Verwendung von Natural Power Pur Creatin als optimale Nahrungsergänzung.

 

Was ist Glutamin?

Glutamin ist eine Aminosäure. Sie hat mit 60% den höchsten Anteil in der Muskelzelle und ist damit die wichtigste Aminosäure für den Aufbau hochwertiger Muskulatur. Glutamin stärkt außerdem das Immunsystem und beschleunigt die Regeneration nach dem Sport.

 

Während des Trainings benötigst du eine große Mengen an Glutamin, die sich dein Körper direkt aus der Muskulatur holt. Glutamin kann vom menschlichen Körper selbst hergestellt werden und wird zusätzlich mit der Nahrung (über Proteine) aufgenommen.

 

Was ist BCAA?

BCAAs heißt "branched chain amino acids". Zu deutsch sind das die "verzweigt-kettige Aminosäuren". Die BCAAs gehören  zu den sogenannten essentiellen Aminosäuren, die der  Körper nicht selbst herstellen kann. Sie werden für das Muskelwachstum aber unbedingt benötigt und müssen daher über die Nahrung bzw. über BCAA-Produkte aufgenommen werden.

 

Was ist L-Carnitin?

L-Carnitin ist ein vitaminähnlicher Vitalstoff. L-Carnitin hat eine bedeutende Funktion im Fettstoffwechsel. Es hilft beim Abtransport der Fettsäuren aus den Fettzellen und unterstützt auch den Proteinstoffwechsel. Auch die Sauerstoffaufnahme und die Herzfunktion werden verbessert und der Blutzucker stabilisiert

 

Was ist Chitosan?

Chitosan wird auch gern als ‚Fettmagnet‘ bezeichnet. Der Wirkstoff Chitosan bindet Fett im Magen bevor es in den Blutkreislauf gelangt. Das Fett wird unverdaut ausgeschieden und belastet den Körper nicht.

 

Was ist HCA?

HCA (=Hydroxyzitronensäure) ist eine Säure auf rein pflanzlicher Basis. HCA erhöht die fettverbrennenden Enzyme im Körper und hemmt gleichzeitig die Möglichkeit Kohlen-hydrate in Fett umzuwandeln.  In Kombination sind die  Wirkstoffe  Chitosan und Hydroxyzitronensäure ein Garant für eine erfolgreiche Diät.

 

Alles was du über Öle und Fettsäuren wissen sollest …

Öle und Fette werden oft fälschlicherweise als Dickmacher betrachtet. Dabei gehören sie genau wie Proteine und Kohlenhydrate zur einer täglich, gesunden Ernährung. Du musst jedoch wissen, dass Fette den doppelten Energiewert wie Proteine oder Kohlenhydrate haben. Der durchschnittliche Fettbedarf eines ausgewachsenen Menschen liegt bei ungefähr 30 % der aufgenommenen Energiemenge, das entspricht bei 2.000 Kalorien pro Tag 65 g Fett.

Wir unterscheiden zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren sowie zwischen mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Den Vorzug in unserer Ernährung sollte man den ungesättigten Fetten geben. In Maßen konsumiert, haben sie eine gesundheitsschützende und -fördernde Wirkung.

  • Gesättigte Fettsäuren kommen hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln (Fleisch, Butter, Käse) vor. Gesättigte Fettsäuren müssen nicht über die Nahrung aufgenommen werden, da sie vom Körper selbst gebildet werden können. Bei zu viel gesättigten Fettsäuren im Körper steigt der Cholestrin-Spiegel.
  • Ungesättigte Fettsäuren sind vor allem in Pflanzenölen wie Olivenöl und Rapsöl enthalten. Die einfach ungesättigten Fettsäuren können vom Körper selbst hergestellt werden. Sie verbessern den Blutcholestrin-Spiegel
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3 und Omega-6) können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Sie müssen daher über die Nahrung zugeführt werden. Omega-Fettsäuren sind vor allem in verschiedenen Ölen enthalten (Lein-, Raps-, Soja-, Walnuss-, Sonnenblumen- Distel-, Kürbiskern-, Maikeimöl etc.) sowie in dunkelgrünen Blattgemüse (z.B. Spinat), in Nüssen, Fisch, Butter und Eigelb.


Was sind Proteine?

 
Proteine sind das Baumaterial des menschlichen Körpers. 75 Prozent unserer Muskulatur bestehen aus Wasser und 20 Prozent aus Protein. Da Eiweiß im menschlichen Körper ständig zerfällt, muss es immer wieder aufgebaut werden. Das dafür notwendige Eiweiß liefert uns die Nahrung. Eiweiß kann nicht durch Fett oder Kohlenhydrate ersetzt werden.
 
Aber Achtung: Protein ist nicht gleich Protein! Da jedes Nahrungsmittel, das Protein enthält, eine andere Aufteilung und Anordnung der Aminosäuren hat, ist auch die Wertigkeit des Proteins unterschiedlich. In diesem Zusammenhang spricht man von der „biologischen Wertigkeit“. Diese gibt an wie viele Gramm Körpereiweiß aus 100 g Nahrungseiweiß gebildet werden können. Je ähnlicher die Aminosäurenstruktur eines Nahrungsproteins der unseres körpereigenen Eiweiß ist, desto höher ist die biologische Wertigkeit des Nahrungsproteins. 250 g Magertopfen enthalten ca. 35 g Eiweiß mit einer biologischen Wertigkeit von 85. Mit einem Liter Milch erhalten Sie 36 g Eiweiß. Da Milch alle essenziellen Aminosäuren enthält, ist es dem körpereigenen Eiweiß sehr ähnlich und der Organismus kann daraus 35 g Körpereiweiß aufbauen.
 
Den höchsten biologischen Wert hat das Hühnervollei mit 100.


Was ist ein Stickstoff-Booster?

 
Ein Stickstoff-Booster ist eine Nährstoffkombination, die auf natürliche Weise die körpereigene Stickstoffmonoxid-Produktion (NO) fördert.

Mehr NO bedeutet eine verbesserte Zell- und Gewebedurchblutung. Dadurch wird es möglich, dass deine Muskeln mit richtig viel Blut versorgt werden. Mehr Pump und Biss im Training, eine verbesserte Sauerstoffversorgung der Muskulatur, sowie eine verbesserte Regeneration sind die Effekte.

 

Alles über Vitamine und Mineralstoffe …

Vitamine und Mineralstoffe sind lebensnotwendige Mikronährstoffe. Vitaminen können teilweise vom Körper selbst gebildet werden und müssen teilweise über Nahrung zugeführt werden.

Mineralstoffe hingegen sind nicht-organische Stoffe und können vom Körper nicht selbst produziert werden. Menschliche Zellen sind pausenlos aktiv und brauchen daher für einen reibungslosen Zellstoffwechsel ständig Nachschub an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.

Ein Mangel an Vitaminen und Mineralien führt kurzfristig zu einem erheblichen Leistungsabfall (Muskelkrämpfe, Müdigkeit, etc.) und langfristig zu einer Vielzahl chronischer Erkrankungen. Weiteres tragen auch die Umweltbelastungen und der Lebenswandel jedes Menschen (z.B. Rauchen und der Konsum anderer Genussmittel) dazu bei, dass der Köper ein mehr an Vitaminen und Mineralstoffen verbraucht.         

 

Alles über Kohlehydrate

Kohlenhydrate werden auch als „Treibstoff für unseren Körper“ bezeichnet. Ohne ausreichend Kohlenhydrate im Organismus erzielst du keine Top-Leistung im Training oder Wettkampf. Außerdem schützen Kohlehydrate die Eiweißreserven, damit diese nicht als Energie verbrannt werden. So kann das Eiweiß den Muskelaufbau und die Regeneration fördern.

Es gibt drei verschiedene Arten von Kohlenhydraten: Einfachzucker, Zweifachzucker, Vielfachzucker oder auch komplexe Kohlenhydrate genannt.

Einfachzucker sind enthalten in…

  • Glucose, Traubenzucker in Obst, Süßigkeiten
  • Fructose, Fruchtzucker in Obst
  • Galactose, Bestandteil des Milchzuckers

Zweifachzucker kommen vor in…

  • Saccharose, Rübenzucker oder Haushaltszucker in Süßigkeiten, Limonaden
  • Lactose, Milchzucker in Milch, Süßigkeiten
  • Maltose, Malzzucker in Bier, Süßigkeiten

Vielfachzucker oder komplexe Kohlenhydrate findet man in…

  • Stärke, Getreide, Kartoffeln, Gemüse und Hülsenfrüchte
  • Glykogen im Muskelfleisch
  • Ballaststoffe, Cellulose oder Pektin, Vollkorngetreide, Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst
  • Sportgetränken

Die Mindestmenge an Kohlenhydraten, die wir brauchen, liegt bei 2 Gramm je Kilogramm Körpergewicht. Die empfohlene Menge richtet sich nach dem Gesamtenergiebedarf und beträgt bei einer Durchschnittsperson 150 bis 700 Gramm.

 

Warum ist Wasser so wichtig?

Der Körper eines erwachsenen Menschen besteht zu 60% aus Wasser. Der größte Teil davon befindet sich in den Zellen. Wasser dient als Lösungs- und Transportmittel für alle wasserlöslichen Stoffe, und es reguliert auch unsere Körpertemperatur.

Wasser und Mineralstoffe gehen immer gemeinsam verloren. Der Verlust findet über den Harn, Stuhl, und über die Haut und Lunge statt. Der Wasserbedarf richtet sich immer nach dem wieviel Wasser verloren worden ist und ist damit von Person zu Person unterschiedlich. Natürlich spielt auch die Umgebung und die Außentemperatur bei jeder Aktivität eine große Rolle. Es hängt von vielen Faktoren ab, wie hoch der tägliche  Wasserbedarf ist.