Europameister

EM Masters Bankdrücken 2016 Luxemburg MISSION POSSIBLE WELTREKORD

EM Masters Bankdrücken 2016 Luxemburg MISSION POSSIBLE
Die Europameisterschaft Bankdrücken 2016 der Masters-Klassen in Luxemburg stand auf dem Programm – unser Topfavorit und
Paradeathlet Ewald hatte Großes vor!!! Hier die Geschichte seines grandiosen Triumphes trotz widrigster Umstände und zweifelhafter Vorkommnisse.


Kapitel 1: Anreise – „Die Fluggate-Affäre“ oder „Die Zeit wartet auf niemanden – de Lufthansa ah net!!!“
Am Donnerstag, den 13.10.2016, war es soweit: Mission Europameisterschaft Masters Bankdrücken wurde in Angriff genommen.
Ewald und seine Betreuer (Michael und Thoralf) machten sich frühmorgens auf nach Luxemburg. Also eigentlich
zuerst mal nach München, denn von dort ging es dann via Flugzeug weiter an unser Ziel, Hamm/Luxemburg.

Aber der Reihe nach! Alles war penibel vorbereitet und geplant um eine stressfreie Anreise zu gewährleisten – Tickets,
Pässe, Sicherheitspolster bei der Anreisezeit, etc., somit erreichten wir ohne Probleme den Flughafen.

Aber dann … über die nun folgenden Ereignisse gab es verschiedenste Berichte und Versionen, hier die einzig richtige und wahrheitsgetreue Fassung mit allen Hintergrundfakten, bestätigt durch
den BND, den Bankdrück-Nachrichten-Dienst: versuchte, böswillige Sabotage der Mission „Ewald EM16M2+120WR312,5“!!! Das Team wurde zuerst an der Sicherheitskontrolle unendlich lange festgehalten (stahlharte
Muskeln lösten beim Gang durch den Metalldetektor Alarm aus) und anschließend wurde ihnen die Gate-Tür vor der Nase zugeschlagen – mit einem süffisanten Lächeln der Lufthansa-Tusse und den Worten: „Na dat
tut mir jetzt aber richtig leid, se haben den Flug verpasst!“.

Es ist hier nochmals ausdrücklich zu betonen und hervorzuheben dass unser Team in keinster Weise irgendeine Schuld trifft und nichts, rein gar nichts dafür kann (böswillige Gerüchte über vertrödelte Zeit im Cafè sind nicht zu beachten und
entsprechen nicht den gesammelten Informationen des BND)! ☺ Was nun? Zum Glück hatte die Lufthansa eine Umbuchung auf einen späteren Flug anzubieten – eine echte Kulanzlösung, wie man uns wieder mit einem leicht süffisanten
Lächeln versicherte (deutsche finanzielle Kulanz = vergleichbar mit einer Rektaluntersuchung) – und so erreichten wir doch noch unser Reiseziel, wenn auch mit ein paar Stunden Verspätung.
Kapitel 2: Ankunft und Wettkampf – Codename „EM16M2+120WR312,5“
Die Ankunft im Hotel und der anschließende Besuch der Wettkampfhalle verliefen ohne weitere Komplikationen und Vorkommnisse. Wir trafen noch die anderen Athleten des österreichischen Teams bei dieser Europameisterschaft, feuerten Adolf Rohrbacher in der Klasse M4-105kg an (Adi war der einzige österreichische Athlet, der am ersten Tag zum Einsatz kam; er wurde mit 110kg Leistung Zweiter!) und ließen den Tag mit einem gemütlichen Abendessen
ausklingen. Am nächsten Tag war es dann soweit für Ewald und sein
Team: volle Konzentration und Fokus auf die Mission „Weltrekord“. Abwaage und Aufwärmen verliefen nahezu optimal und so blieben wir beim geplanten Anfangsversuch mit 312,5 kg. Der Respekt der anderen Teilnehmer war
schon in der Vorbereitung zu spüren (ein deutscher Athlet zu Ewald: „Meeeensch, Ewald, wat haste du denn vor? Dat is hier doch keene
Weltmeisterschaft!“). Umso spannender wurde der Wettkampf dann doch noch! Der erste Versuch ging nämlich leider daneben, was die Anspannung im Team zum ersten Mal in die Höhe trieb. Aber Cheftrainer
Michi bereitete Ewald optimal auf den zweiten Versuch vor und dann war es geschafft:

Europameisterschaft 2016, Masters2 50 Jahre und älter, Klasse +120kg Körpergewicht, neue Bestleitung 312,5 kg = gleichzeitig neuer WELTREKORD in dieser Klasse!!!

Kaum war die erste Euphorie leicht abgeklungen, gab es zum zweiten Mal Anspannung bei uns: der Norweger versuchte in seinem dritten Versuch ebenfalls die 312,5 kg und war leichter als Ewald!Die Steigerung vom zweiten zum dritten Versuch war zwar abenteuerlich, aber wie heißt es so schön: „Sag niemals nie …“. Aber die Aufregung war umsonst, Ewald wurde mit seiner (Weltrekord-)Leistung auch Europameister!
Den Rest des Tages verbrachten wir vor Ort, halfen und feuerten die anderen österreichischen Teilnehmer an. So schaffte Thomas Wetzstein mit Betreuer Andi Frasl in der Klasse M1-93kg mit einer Leistung von 255 kg
den dritten Platz. Alles in allem ein sehr erfolgreicher Wettkampftag aus rotweiß- roter Sicht. Abends wurde dann noch im Hotel gemeinsam gegessen und kurz auf die erbrachten Leistungen angestoßen.
Kapitel 3: Rückreise und Ankunft – Mission accomplished!!!
Am Samstag erfolgte dann die Rückreise – diesmal ohne besondere Vorkommnisse am Flughafen (was die Theorie der versuchten Sabotage bei der Anreise untermauert ☺ ). Und so konnte die Fangemeinde im
heimischen Salzburg ihren neuen Europameister und Weltrekordhalter gebührend in Empfang nehmen und feiern!

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